Flensburger Honig

. Frequenty asked Questions.

Was ist Presshonig?

Das Pressen ist eine traditionelle Art der Honigernte. Die kompletten Honigwaben werden dabei in eine Honigpresse gegeben und der Honig sanft aus den Waben gedrückt. Das ist zwar arbeitsintensiver, aber auch schonender als das übliche Ernten durch Schleudern. Gepresster Honig begeistert durch intensiven Geschmack und enthält besonders viele wertvolle Blütenpollen, Nährstoffe sowie Mineralien.

Welche Konsistenz hat der Honig?

Für einen puren, unverfälschten Geschmack wird unser Honig nach dem Pressen nur gesiebt und anschließend sofort abgefüllt. Direkt nach der Ernte ist der Honig flüssig und klar. Unbehan­delter Honig verändert mit der Zeit seine Struktur. Durch den natürlichen Vorgang der Kristallisation verändert sich die Konsistenz – der Honig reift. Nach einigen Wochen wird der Honig langsam fester und nach mehreren Monaten hat er eine cremige streichfeste Konsistenz.

Von welchen Pflanzen kommt der Nektar für den Honig?

Die Bienen sind im Westen des Flensburger Stadtgebietes zu Hause und profitieren von der Blütenvielfalt zwischen Hafenspitze und Marienhölzung. Sie sammeln den Nektar von zahlreichen Nektarquellen in Parks, Gärten, Balkonen, Grünstreifen, Stadtbäumen und der Marienhölzung. Laut einer Analyse enthält der Flensburger Honig unter anderen Pollen der folgenden Pflanzen: Obstbäume, Brombeere, Ahorn, Vergissmeinnicht, Birke, Nelke, Löwenzahn, Kastanie, Süßgras, Klee, Eiche, Lilie, Kiefer und Linde. Aus dieser Vielfalt entsteht ein würziger, zart duftender Honig. Jeder Jahrgang ist in Aroma, Farbe und Konsistenz einzigartig – der Geschmack eines Flensburger Sommers.

Ist Stadthonig mit Schadstoffen belastet?

In der Stadt gibt es – im Gegensatz zu ländlichen Regionen – kaum Pestizidanwendung. Außerdem hat die Luftbelastungen in den Städten durch Katalysatoren, Rußfilter und Rauchgasentschwefelung in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. Die Bienen sammeln den Nektar aus frisch aufgehenden Blüten, so dass für den Nektar kaum Zeit bleibt, Luftschadstoffe aufzunehmen. Sind doch Schadstoffe im Nektar, werden diese von den Bienen sehr effektiv herausgefiltert, um die Brut zu schützen.

Was ist mit Jakobskreuzkraut?

Mit dem Jakobskreuzkraut gibt es im Umfeld unserer Bienenstöcke keine Probleme, da die Pflanze hier kaum zu finden ist und die Bienen außerdem ausreichend Alternativen finden. Eine von einem Institut in Bremen durchgeführte Untersuchung des Honigs hat dies belegt.

Warum sind innen am Honigglas manchmal weiße Flecken/Kristalle zu sehen?

Auf der Oberfläche des Honigs und am Glasrand ist manchmal eine feine weiße Kristallschicht zu sehen. Dieses als »Blütenbildung« bezeichnete Phänomen tritt nur bei Honig mit geringem Wassergehalt und stabil auskristallisiertem Honig auf. Die Blütenbildung ist ein Qualitätsmerkmal von besonders reif geernteten Honigen.

Der Grund: Bei der Reifung des Honigs wird das freie Wasser zwischen den einzelnen Zuckerkristallen gebunden. Bei Honigen mit geringem Wasseranteil reicht das Wasser nicht aus und es wird stattdessen etwas Luft zwischen den Kristallen eingeschlossen. So entstehen die weißen Stellen an der Glaswand oder auf der Oberfläche des Honigs.